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Kritik Roman Shortstory Essay Gedicht Kurzprosa
Ecstasyvon Marcel Nebeling30.4.04
Gästebuch
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von Mitgl. 9
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Kommentar des Autors:
Experimentelle Story zum Thema Drogen

ECSTASY




Inspiriert von "Breadline" und "Ecstasy" by Megadeth



Montagmorgen, die Sonne brennt, das Leben surrt und irgendwie ist alles verloren. All die Stimmen um mich herum und dennoch ist alles so stumm. Ich sehe viel und sehe nichts, schaue in das Licht, als es mich voll erwischt. Die quietschenden Reifen, das Geschrei der Leute, als der Wagen mich fortreist, aus meinem sinnlosen Leben hinein in die Dunkelheit, wo noch immer meine verlorene Seele schreit. Ich hoffe für einen Augenblick, als mein Körper durch die Unendlichkeit schleudert, das Blut ein letztes Mal durch meine Adern presst, auf Ruhe und Frieden. Doch was mich erwartet, ist schlimmer, als das tägliche Aufstehen, erfüllt von Schmerzen, im Geist und im Herzen.

Alles begann vor einigen Monaten an der Ecke Winston, wo der Typ sicherlich immer noch um die Blöcke zieht und dir den Stoff andreht. Ich bin mir sicher, der eine oder andere, den du im Fernsehen siehst, wenn sie wieder von Drogenopfern sprechen, war Kunde bei Riddler, oder Stone, wie auch immer sie sich nennen. Ihre Gesichter sind sanft und vollkommen, schließlich haben sie schon vielen die Unschuld genommen! Sie lächeln immerzu, geben dir die Pillen, nach dem die Scheine den Besitzer wechseln, und ruck zuck bist du im Nichts, so wie ich. Sie lächeln noch immer, als du von dannen ziehst mit dem Stoff in deinen Händen, der bald giftig durch die Adern fließt, bereit Dein Leben zu beenden.

Die Zeit geht vorbei, wenn die Nacht dein Freund ist, dich fortzieht in eine Welt aus Wunder, Unendlichkeit und dann… ja es ist so, wieder Schmerz. Deine Sorgen verkümmern zur Belanglosigkeit, doch nichts ist so wie es scheint! Deine Freunde lachen vielleicht und lassen Dich im Stich. Das Mädchen in der Klasse neben dir, aber verachtet dich! Sie sah einen Mann, einen Jungen mit Zukunft, Träumen; nun sieht sie nur noch den Tod in deinen Augen schäumen! Sie kommt zu dir, lächelt und dann, erhebt sie die Hand, weil das ist alles, was sie noch machen kann. Als diese auf deine Haut trifft, zerspringt etwas in dir, klimpert die Erinnerung, doch der Schlüssel zu deinem Herzen ist verloren. Der Tod hat sich mit den Drogen in deinen Venen verschworen!

Ich kenne Dich, ich sehe Dich, ich hole Dich. Das sind die Worte in dem Augenblick, da Deine Seele sich befreit, von all dem Gift und der Chemie, doch die wirkliche Antwort bekommst du nie. Der Tod, hat dich auf der Liste. du bist ein Wort, eine Nummer, mehr nicht. Warum? Ganz einfach: Deine Zeit ist rum!

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